Heizungsförderung 2026: Diese Änderungen kommen jetzt auf Hausbesitzer zu

aktualisiert
July 8, 2026
Regulatorik & Politik
Förderung
Nachhaltig Wohnen
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundesregierung plant deutliche Änderungen bei der Heizungsförderung. Förderfähige Kosten, Bonusregelungen und einzelne Zuschüsse sollen schrittweise reduziert werden.
  • Die förderfähigen Kosten beim Heizungstausch sinken zunächst von 30.000 € auf 28.000 € und danach alle sechs Monate um weitere 750 €.
  • Der Klimageschwindigkeitsbonus startet nach der Reform bei 20 % und sinkt anschließend alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte.
  • Der Einkommensbonus wird neu gestaffelt. Neu ist außerdem ein Kinderzuschlag: Haushalte mit minderjährigen Kindern können 10.000 € vom anzusetzenden Einkommen abziehen.
  • Unsere Auswertung von über 1.000 echten Wärmepumpen-Angeboten zeigt: DSB-Kunden erhalten aktuell durchschnittlich 54 % Förderung – bei rund 35.500 € Angebotspreis entspricht das etwa 19.000 € Zuschuss.
  • Unter optimalen Voraussetzungen sind aktuell sogar bis zu 70 % Förderung (max. 21.000€) möglich. Wer ohnehin eine alte Öl- oder Gasheizung tauschen möchte, sollte die Förderung deshalb jetzt prüfen lassen.
  • Themen auf dieser Seite

    Heizungsförderung 2026: Warum Eigentümer jetzt handeln sollten

    Die Heizungsförderung wird grundlegend verändert. Besonders beim Heizungstausch über die BEG EM sinken künftig mehrere zentrale Förderbausteine: Die förderfähigen Kosten werden reduziert, der Klimageschwindigkeitsbonus nimmt Schritt für Schritt ab und einzelne Boni entfallen vollständig.

    Gleichzeitig steigt das öffentliche Interesse an Begriffen wie Heizungsförderung, BEG, Heizungsgesetz und Wärmepumpe Förderung deutlich. Viele Eigentümer wollen jetzt wissen, was die Reform konkret für sie bedeutet.

    Die wichtigste Botschaft: Die Förderung verschwindet nicht sofort. Aber sie wird in mehreren Stufen kleiner. Wer ohnehin über einen Heizungstausch, eine Wärmepumpe oder eine energetische Sanierung nachdenkt, sollte deshalb jetzt prüfen lassen, welche Förderung aktuell noch möglich ist.

    Kurzüberblick zur Reform

    Die Heizungsförderung wird schrittweise reduziert

    Förderfähige Kosten

    30.000 € → 28.000 €

    danach alle 6 Monate weitere 750 € weniger

    Klimageschwindigkeitsbonus

    20 % → sinkt alle 6 Monate

    jeweils um 4 Prozentpunkte

    Wärmepumpen-Förderung

    Neuer 15-%-Bonus für europäische Wärmepumpen

    Effizienzbonus entfällt

    Die Reform in drei Bereichen: Einkommen, Boni und Fördergrenzen

    Die geplanten Änderungen lassen sich besser verstehen, wenn man sie in drei Bereiche aufteilt. Erstens wird neu geregelt, welche Haushalte welchen Einkommensbonus erhalten. Zweitens verändern sich mehrere Bonusbausteine, die bisher die Förderquote erhöht haben. Drittens werden die Kosten begrenzt, auf die die Förderung überhaupt angewendet wird.

    Dadurch entscheidet künftig nicht mehr nur die Frage, ob eine neue Heizung grundsätzlich förderfähig ist. Entscheidend wird die Kombination aus Haushaltseinkommen, Heizungsart, Zeitpunkt des Antrags und den jeweils noch verfügbaren Bonuskomponenten.

    Besonders relevant ist das für Eigentümer, die heute noch unsicher sind, ob sie ihre Heizung kurzfristig tauschen oder die Entscheidung weiter aufschieben sollen.

    Die Reform auf einen Blick

    1
    Einkommen
    Neue Staffelung und Kinderzuschlag
    2
    Bonusregelungen
    Neue Boni, andere entfallen vollständig
    3
    Fördergrenzen
    Die förderfähigen Kosten sinken schrittweise

    Diese Änderungen sind für Eigentümer besonders relevant

    Nicht eine einzelne Änderung führt zu einer niedrigeren Förderung, sondern das Zusammenspiel mehrerer neuer Regelungen. Je nach Einkommen, Heizsystem und Zeitpunkt des Heizungstauschs können sich diese unterschiedlich stark auswirken.

    Für Eigentümer sind insbesondere folgende Änderungen relevant:

    Förderfähige Kosten sinken schrittweise

    Die maximal förderfähigen Kosten beim Heizungstausch werden mit Inkrafttreten der Reform von 30.000 € auf 28.000 € reduziert. Anschließend sinkt dieser Betrag alle sechs Monate um weitere 750 €. Dadurch verringert sich die maximale Fördersumme kontinuierlich.

    Klimageschwindigkeitsbonus wird regelmäßig reduziert

    Der Klimageschwindigkeitsbonus startet nach der Reform bei 20 %, sinkt anschließend jedoch alle sechs Monate um vier Prozentpunkte. Wer seinen Heizungstausch später umsetzt, kann dadurch einen geringeren Zuschuss erhalten.

    Einkommensbonus wird neu gestaffelt

    Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 30.000 € erhalten künftig einen 40-%-Bonus. Zwischen 30.000 € und 40.000 € bleibt der Bonus bei 30 %. Neu hinzu kommt eine Einkommensstufe zwischen 40.000 € und 50.000 € mit 10 % Bonus.

    Zusätzlich wird für Haushalte mit minderjährigen Kindern das anzusetzende Einkommen einmalig um 10.000 € reduziert. Dadurch können Familien in eine günstigere Förderstufe fallen.

    Heizungsförderung-Check
    Berechnen Sie überschlägig, wie hoch Ihre Förderung aktuell ausfallen könnte – und wie sie sich nach den geplanten Änderungen entwickeln würde.
    Ihr überschlägiges Ergebnis
    Aktuelle Förderung
    Förderung Eigenanteil: –
    Förderung nach Reform
    Förderung Eigenanteil: –
    Möglicher Förderunterschied
    im Vergleich zur heutigen Förderung
    Förderung individuell prüfen lassen
    Hinweis: Dieser Förder-Check ist eine unverbindliche Beispielrechnung auf Basis der aktuell öffentlich gewordenen Reformpläne und der hier dargestellten Annahmen. Die tatsächliche Förderung kann im Einzelfall abweichen. Der neue 15-%-Bonus für europäische Wärmepumpen ist nicht separat einbezogen, da die Grundförderung im gleichen Umfang sinken soll. Sonderfälle wie Fernwärme, bestehende Wärmepumpen oder alte erneuerbare Heizungsanlagen werden vereinfacht abgebildet. Eine verbindliche Prüfung ersetzt dieser Rechner nicht.

    Praxisbeispiel: So entwickelt sich die Heizungsförderung bis 2030

    Die folgende Übersicht zeigt, wie sich die maximal mögliche Heizungsförderung nach den aktuell bekannten Reformplänen bis 2030 entwickeln kann. Entscheidend sind dabei zwei Faktoren: das zu versteuernde Haushaltseinkommen und der Zeitpunkt des Heizungstauschs.

    Je niedriger das Einkommen, desto höher fällt der Einkommensbonus aus. Neu ist außerdem der Kinderzuschlag: Leben minderjährige Kinder im Haushalt, werden einmalig 10.000 € vom anzusetzenden Einkommen abgezogen. Dadurch können Familien in eine bessere Förderstufe fallen.

    Gleichzeitig sinkt die Förderung im Zeitverlauf deutlich. Der Grund: Die förderfähigen Kosten werden zunächst von 30.000 € auf 28.000 € reduziert und danach alle sechs Monate weiter abgesenkt. Zusätzlich sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus schrittweise.

    Die Tabelle macht sichtbar: Je später der Heizungstausch erfolgt, desto geringer kann die maximal mögliche Fördersumme ausfallen. Für Eigentümer, die ohnehin eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzen möchten, wird der Zeitpunkt der Umsetzung dadurch finanziell deutlich wichtiger.

    So entwickelt sich die maximale Heizungsförderung bis 2030
    Übersicht für selbstnutzende Eigentümer nach den aktuell bekannten Reformplänen
    Aktuell
    30.000 €
    förderfähige Kosten beim Heizungstausch
    Nach Reformstart
    28.000 €
    danach alle 6 Monate weitere 750 € weniger
    Haushaltseinkommen 2026
    28.000 €
    I.2027
    27.250 €
    II.2027
    26.500 €
    I.2028
    25.750 €
    II.2028
    25.000 €
    I.2029
    24.250 €
    II.2029
    23.500 €
    I.2030
    22.750 €
    II.2030
    22.000 €
    0–30.000 €
    mit Kind: 0–40.000 € · Einkommensbonus 40 %
    22.400 €
    80 %
    21.800 €
    80 %
    20.670 €
    78 %
    19.055 €
    74 %
    17.500 €
    70 %
    16.975 €
    70 %
    16.450 €
    70 %
    15.925 €
    70 %
    15.400 €
    70 %
    30.001–40.000 €
    mit Kind: 40.001–50.000 € · Einkommensbonus 30 %
    19.600 €
    70 %
    19.075 €
    70 %
    18.020 €
    68 %
    16.480 €
    64 %
    15.000 €
    60 %
    14.550 €
    60 %
    14.100 €
    60 %
    13.650 €
    60 %
    13.200 €
    60 %
    40.001–50.000 €
    mit Kind: 50.001–60.000 € · Einkommensbonus 10 %
    15.680 €
    56 %
    14.170 €
    52 %
    12.720 €
    48 %
    11.330 €
    44 %
    10.000 €
    40 %
    9.700 €
    40 %
    9.400 €
    40 %
    9.100 €
    40 %
    8.800 €
    40 %
    ab 50.001 €
    mit Kind: ab 60.001 € · kein Einkommensbonus
    12.880 €
    46 %
    11.445 €
    42 %
    10.070 €
    38 %
    8.755 €
    34 %
    7.500 €
    30 %
    7.275 €
    30 %
    7.050 €
    30 %
    6.825 €
    30 %
    6.600 €
    30 %
    Hinweis: Die Jahreswerte zeigen jeweils die maximal mögliche Fördersumme und den rechnerischen Förderhöchstsatz. Die zweite Zeile in der Kopfzeile zeigt die jeweils sinkenden förderfähigen Kosten.

    Um den Fall klar zu machen, schauen wir uns an, wie hoch die Förderung heute in der Realität ist.

    Wie eine Wärmepumpe heute wirklich gefördert wird – Auswertung von über 1.000 Angeboten

    Um herauszufinden, wie hoch die Förderung heute in der Realität ist, haben wir von der dsb über 1000 echte Kundenangebote ausgewertet.

    Das Ergebnis: Der durchschnittliche Angebotspreis liegt bei 35.519 €. Gleichzeitig zeigt die Auswertung, dass unsere Kunden aktuell im Durchschnitt 54 % Förderung erhalten. Das entspricht einer durchschnittlichen Fördersumme von rund 19.180 €. Unter optimalen Voraussetzungen sind derzeit sogar bis zu 70 % Förderung möglich, wobei maximal 30.000€ geltend gemacht werden können, die Förderung ist also bei 21.000€ Fördersumme gedeckelt.

    Die Daten zeigen deutlich: Nicht nur die Förderquote ist entscheidend – sondern vor allem die tatsächliche Fördersumme in Euro. Und: Die Förderung existiert nicht nur auf dem Papier. Sie funktioniert in der Praxis.

    Was bleibt nach Förderung übrig?
    Auswertung von über 1.000 echten Wärmepumpen-Angeboten der Deutschen Sanierungsberatung
    Durchschnittlicher Angebotspreis
    35.519 €
    100 % Kostenbasis
    Ø Förderung echter DSB-Kunden
    54 %
    ≈ 19.180 €
    Förderung
    Förderung
    Eigenanteil ca. 16.339 €
    Maximal mögliche Förderung aktuell
    21.000 €
    70 %
    auf max. 30.000 €
    Ø Förderung ca. 19.180 €
    Eigenanteil bei Max. ca. 14.519 €
    Hinweis: Die maximale Förderung ist bei 30.000 € förderfähigen Kosten gedeckelt. 70 % entsprechen daher maximal 21.000 € Zuschuss.

    Wärmepumpen-Kosten und Förderung nach Wohnfläche: So stark unterscheiden sich die Angebote

    Der Durchschnittswert von rund 35.500 € ist ein guter erster Orientierungspunkt. Für Eigentümer ist aber meist eine andere Frage entscheidend: Was bedeutet das für ein Haus in meiner Größenordnung?

    Deshalb haben wir die ausgewerteten Wärmepumpen-Angebote zusätzlich nach Wohnfläche gruppiert. Dabei zeigt sich: Die Kosten steigen nicht linear mit jedem Quadratmeter, bewegen sich aber je nach Gebäudegröße in einem Bereich von rund 32.700 € bis 36.900 €.

    Für kleinere Immobilien bis 100 m² lag der durchschnittliche Angebotspreis bei etwa 32.733 €. Bei Häusern zwischen 200 und 250 m² lag der Durchschnitt bei rund 36.911 €. Mit der aktuellen durchschnittlichen Förderung unserer Kunden von 54 % reduziert sich der rechnerische Eigenanteil in diesen Beispielen deutlich. Die maximale Summe, die geltend gemacht werden kann, liegt allerdings bei 30.000€, also 21.000€ maximale Förderung.

    Die folgende Übersicht zeigt, wie sich durchschnittlicher Angebotspreis, durchschnittliche Förderung und maximal mögliche Förderung je nach Wohnfläche unterscheiden.

    Wärmepumpen-Kosten nach Wohnfläche
    Durchschnittswerte aus über 1.000 echten Wärmepumpen-Angeboten
    bis 100 m²
    32.733 €
    Ø Förderung: 17.676 € Max: 21.000 €
    100–150 m²
    33.498 €
    Ø Förderung: 18.089 € Max: 21.000 €
    150–200 m²
    36.186 €
    Ø Förderung: 19.540 € Max: 21.000 €
    200–250 m²
    36.911 €
    Ø Förderung: 19.932 € Max: 21.000 €
    ab 250 m²
    36.334 €
    Ø Förderung: 19.620 € Max: 21.000 €
    Die farbige Balkenlänge entspricht dem jeweiligen Angebotspreis im Vergleich zur teuersten Größenklasse. Grün = durchschnittliche Förderung, Lila = zusätzlicher Spielraum bis zur maximal möglichen Förderung, Pink = rechnerischer Eigenanteil bei Maximalförderung. Die Maximalförderung ist auf 21.000 € gedeckelt.

    Kosten und Förderung der Wärmepumpe nach Hersteller

    Neben der Gebäudegröße beeinflusst auch die Wahl des Herstellers den Angebotspreis. Unsere Auswertung von über 1.000 echten Angeboten zeigt jedoch: Die Unterschiede zwischen den führenden Wärmepumpenherstellern sind häufig geringer als viele Eigentümer vermuten.

    Während einzelne Hersteller im Durchschnitt etwas günstiger oder teurer ausfallen, bewegen sich die meisten Angebote in einem ähnlichen Preisbereich. Deutlich wichtiger für die Gesamtkosten sind häufig Faktoren wie die Heizlast des Gebäudes, notwendige Umbauarbeiten oder die gewählte Ausführung der Anlage.

    Die folgende Übersicht zeigt die durchschnittlichen Angebotspreise ausgewählter Hersteller sowie die durchschnittliche und maximal mögliche Förderung auf Basis unserer Auswertung. Auch hier ist die Fördeurng natürlich bei 21.000€ gedeckelt.

    Wärmepumpen nach Hersteller
    Durchschnittspreise aus über 1.000 ausgewerteten Angeboten
    Wolf
    28.296 €
    Ø 15.280 € Förderung Max. 19.807 €
    Bosch
    32.352 €
    Ø 17.470 € Förderung Max. 21.000 €
    Viessmann
    36.374 €
    Ø 19.642 € Förderung Max. 21.000 €
    Alle Hersteller anzeigen
    Buderus
    34.621 €
    Ø 18.695 € Förderung Max. 21.000 €
    Vaillant
    32.571 €
    Ø 17.588 € Förderung Max. 21.000 €
    LG
    32.534 €
    Ø 17.568 € Förderung Max. 21.000 €
    Mitsubishi
    30.659 €
    Ø 16.556 € Förderung Max. 21.000 €
    Thermia
    34.119 €
    Ø 18.424 € Förderung Max. 21.000 €
    Sonstige
    35.073 €
    Ø 18.939 € Förderung Max. 21.000 €
    Die farbige Balkenlänge entspricht dem jeweiligen Angebotspreis im Vergleich zum teuersten Hersteller in der Auswertung. Grün = durchschnittliche Förderung, Lila = zusätzlicher Spielraum bis zur maximal möglichen Förderung, Pink = rechnerischer Eigenanteil bei Maximalförderung. Die Maximalförderung ist auf 21.000 € gedeckelt.

    Unsere Empfehlung: Wer ohnehin sanieren möchte, sollte die aktuellen Förderbedingungen nutzen

    Die aktuellen Förderbedingungen sind kein theoretischer Vorteil auf dem Papier. Unsere Auswertung von über 1.000 echten Wärmepumpen-Angeboten zeigt: DSB-Kunden erhalten viele tausend Euro in Förderung. Jetzt gerade. Ganz praktisch.

    Das ist der zentrale Punkt: Die Förderung reduziert die Investition in der Praxis bereits heute um viel Geld. Gleichzeitig zeigen die veröffentlichten Reformpläne, dass genau diese Förderbedingungen in den kommenden Jahren schrittweise schlechter werden sollen. Förderfähige Kosten sinken, Bonusregelungen werden reduziert und einzelne Förderbestandteile entfallen vollständig.

    Wer den Austausch einer alten Öl- oder Gasheizung ohnehin in den nächsten Jahren plant, sollte deshalb jetzt handeln. Nicht, weil jede Immobilie pauschal sofort eine Wärmepumpe braucht – sondern weil Eigentümer, bei denen die technischen Voraussetzungen passen, aktuell von einem Förderfenster profitieren, das nach den vorliegenden Plänen Schritt für Schritt kleiner wird.

    Anders gesagt: Wenn eine Wärmepumpe wirtschaftlich und technisch zu Ihrem Haus passt, ist jetzt der Zeitpunkt, die Förderung zu prüfen und die Umsetzung anzustoßen. Denn die Kombination aus hohen Zuschüssen, real nachgewiesenen Förderquoten und geplanter Degression macht Abwarten finanziell zunehmend unattraktiv.

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    So hilft Ihnen eine Energieberatung, die Förderung optimal zu nutzen

    Wie hoch die Förderung für eine Wärmepumpe tatsächlich ausfällt, hängt vom konkreten Gebäude, der bestehenden Heizung, dem Haushaltseinkommen und der geplanten Maßnahme ab. Genau deshalb lohnt sich eine individuelle Prüfung.

    Unsere Energieberatung zeigt, welche Lösung technisch und wirtschaftlich zu Ihrem Haus passt und welche Förderung realistisch erreichbar ist. Besonders wichtig ist dabei der Förderservice: Wir prüfen die Förderfähigkeit, bereiten die notwendigen Unterlagen vor und begleiten Sie durch den Antrag.

    Eine Energieberatung hilft Ihnen damit nicht nur bei der technischen Entscheidung, sondern auch dabei, die aktuell verfügbaren Fördermittel bestmöglich auszuschöpfen.

    Häufige Fragen & Antworten

    Wird die Heizungsförderung 2026 abgeschafft?

    Nein, nach den aktuell bekannten Plänen wird die Heizungsförderung nicht vollständig abgeschafft. Sie soll jedoch schrittweise reduziert werden. Besonders relevant sind dabei sinkende förderfähige Kosten, ein abnehmender Klimageschwindigkeitsbonus und der Wegfall einzelner Bonusbestandteile.

    Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe aktuell?

    Aktuell sind unter optimalen Voraussetzungen bis zu 70 % Förderung möglich. Da die förderfähigen Kosten bei 30.000 € gedeckelt sind, entspricht das maximal 21.000 € Zuschuss. Unsere Auswertung von über 1.000 echten Wärmepumpen-Angeboten zeigt außerdem: DSB-Kunden erhalten derzeit im Durchschnitt 54 % Förderung.

    Warum kann sich schnelles Handeln beim Heizungstausch lohnen?

    Die geplanten Reformen sehen vor, dass die förderfähigen Kosten zunächst von 30.000 € auf 28.000 € sinken und danach alle sechs Monate weiter reduziert werden. Zusätzlich soll der Klimageschwindigkeitsbonus regelmäßig sinken. Wer ohnehin eine alte Öl- oder Gasheizung austauschen möchte, kann unter den aktuellen Bedingungen daher häufig mehr Förderung erhalten als in den kommenden Jahren.

    Was bringt der neue Kinderzuschlag bei der Heizungsförderung?

    Wenn minderjährige Kinder im Haushalt leben, sollen einmalig 10.000 € vom anzusetzenden Haushaltseinkommen abgezogen werden. Dadurch kann ein Haushalt in eine bessere Einkommensstufe fallen und einen höheren Einkommensbonus erhalten.

    Warum ist eine Energieberatung vor dem Heizungstausch sinnvoll?

    Die tatsächliche Förderung hängt vom Gebäude, der bestehenden Heizung, dem Haushaltseinkommen und der geplanten Maßnahme ab. Eine Energieberatung hilft dabei, die technische Machbarkeit zu prüfen, sinnvolle Sanierungsmaßnahmen zu planen und die verfügbaren Fördermittel bestmöglich auszuschöpfen.

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