Alpha Innotec Wärmepumpe steht draußen neben einem weißen Haus mit kleinen grünen Büschen.

Wärmepumpe

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Bis zu 40% Heizkosten sparen

Vorteile einer Wärmepumpe

Optimieren Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses mit einer Wärmepumpe, der fortschrittlichsten und günstigsten Heiztechnologie für Wärme und Warmwasser. Mit einer Wärmepumpe investieren Sie nicht nur in den Wert Ihrer Immobilie, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Vertrauen Sie auf eine Lösung, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch überzeugt.

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Profitieren sie von maximaler Effizienz

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Staatliche Förderungen von bis zu 70%

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

Die Wärmepumpe ist das beste Heizsystem für Wohngebäude und eine zukunftssichere Entscheidung für viele Hausbesitzer. Sie nutzt Energie aus der Umwelt, sorgt zuverlässig für Wärme und Warmwasser und senkt bis zu 40 % Heizkosten. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise bietet sie ein hohes Maß an Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Wer auf eine Wärmepumpe setzt, optimiert die Energieeffizienz seines Hauses, steigert den Wert der Immobilie und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Eine Lösung, die ökologisch wie ökonomisch überzeugt: heute und langfristig.

Ob Neubau oder Altbau: Die Wärmepumpe überzeugt in beiden Fällen mit klaren Vorteilen. Im Neubau ist sie heute die erste Wahl, da sie ideal mit moderner Bauweise harmoniert. Doch auch im Bestandsgebäude lässt sie sich dank technischer Weiterentwicklungen häufig problemlos integrieren, besonders im Zuge einer Sanierung. Das Ergebnis: spürbar geringere Heizkosten und mehr Planungssicherheit für die kommenden Jahre.

Ein weiterer entscheidender Faktor beim Umstieg auf eine Wärmepumpe sind staatliche Förderungen und eine professionelle Energieberatung. Der Bund fördert Wärmepumpen mit attraktiven Zuschüssen, die die Investitionskosten deutlich senken. Die Förderabwicklung erfolgt in der Regel über die zuständigen Förderstellen, etwa die KfW oder BAFA. Eine qualifizierte Energieberatung hilft dabei, die passende Wärmepumpen-Lösung für Ihr Haus zu finden und Fördermittel optimal auszuschöpfen. Wer sich frühzeitig informiert, spart Geld und entscheidet sich für ein effizientes, nachhaltiges Heizsystem mit langfristigem Mehrwert.

Wärmepumpe – Kurz & Bündig
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Funktionsweise

Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Wasser zur Heizung und Warmwasserbereitung.

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Vorteile

Hohe Energieeffizienz, geringe Betriebskosten und eine umweltfreundliche Art zu heizen.

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Förderung

Staatliche Zuschüsse senken die Investitionskosten deutlich und machen den Einstieg leichter.

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Amortisation

Die Investition rechnet sich in der Regel innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren.

Was ist eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe ist ein modernes Heizsystem, das Energie aus der Umwelt nutzt, um Wohnräume zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen. Je nach Ausführung stammt diese Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Statt Öl oder Gas zu verbrennen, nimmt die Wärmepumpe Umweltwärme auf und hebt sie mithilfe von Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau an. Das Funktionsprinzip ähnelt dem eines Kühlschranks, jedoch in umgekehrter Richtung: Wärme wird nicht abgeführt, sondern gezielt für die Heizung genutzt.

Der größte Vorteil der Wärmepumpe ist ihre außergewöhnliche Energieeffizienz. Für den Betrieb wird nur wenig Strom benötigt, denn der Großteil der Heizenergie stammt kostenlos aus der Umwelt. Moderne Wärmepumpen erzeugen aus 1 kWh Strom bis zu 5 kWh Wärme und sind damit deutlich effizienter als klassische Heizsysteme. Zum Vergleich: Eine Gasheizung wandelt aus 1 kWh Gas maximal etwa 0,98 kWh Wärme um.


Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Wärmepumpen gerade im Altbau ihr Potenzial entfalten können. Studien belegen, dass sie auch in bestehenden Gebäuden zuverlässig, klimafreundlich und wirtschaftlich betrieben werden können. Damit sind Wärmepumpen längst nicht mehr nur eine Lösung für den Neubau, sondern zählen auch bei Sanierungen zu den effizientesten Heiztechnologien. Für Hausbesitzer:innen im Altbau bedeutet das dauerhaft niedrigere Heizkosten, planbare Energieausgaben und eine hohe Zukunftssicherheit.  

Was bedeutet die Wahl des Heizsystems konkret für Ihren Geldbeutel? Der Heizkostenvergleich zwischen Wärmepumpe und Gasheizung zeigt, wie groß die Unterschiede im laufenden Betrieb wirklich sind und warum effiziente Technik heute entscheidend für dauerhaft niedrige Energiekosten ist.

dsb Heizkostenvergleich

Heizkostenvergleich

Wärmepumpe vs. Gasheizung

Der Einfluss der Förderung

Die Investitionskosten einer Wärmepumpe hängen stark von der staatlichen Förderung ab (30% bis 70%). Unsere Grafik zeigt: Selbst bei der niedrigsten Förderung (30%) holt die Wärmepumpe die Gasheizung langfristig ein. Bei 70% Förderung ist sie oft schon ab dem ersten Tag günstiger.

Kostenentwicklung über 10 Jahre

Szenarien mit 30%, 50% und 70% Förderung

Erkenntnis: Je nach Fördersatz amortisiert sich die Wärmepumpe sofort (70%) oder nach spätestens 8 Jahren (30%).

Jährliche Betriebskosten

Vergleich der reinen Energiekosten pro Jahr

Vorteil: Mit der Wärmepumpe sparen Sie jährlich ca. 900 € an Betriebskosten ein.

Warum so günstig? Der Effizienz-Hebel (JAZ 4) Die Wärmepumpe wandelt 1 kWh Strom in 4 kWh Wärme um. Sie bezahlen also nur für ein Viertel der tatsächlichen Heizenergie.

Blick in die Zukunft Da die Wärmepumpe Strom so effizient nutzt, wirken sich sinkende Strompreise (z.B. durch mehr Erneuerbare Energien) deutlich stärker auf Ihre Ersparnis aus als bei Gas, das durch CO₂-Steuern tendenziell teurer wird.

Annahmen & Quellen:

  • Wärmebedarf: 20.000 kWh (Typisches Einfamilienhaus).
  • Wärmepumpe: Basis-Investition ca. 34.000 €. Kurven zeigen Netto-Investition nach 30%, 50% und 70% Förderung. JAZ 4,0. Strompreis (WP-Tarif): 26 ct/kWh.
  • Gasheizung: Investition: ca. 12.000 € | Gaspreis: 11 ct/kWh.
  • Quellen: Verivox Verbraucherpreisindex & aktuelle Marktdaten (Stand 2024/2025).

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Die Kellerdeckendämmung ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, Wärmeverluste im Haus zu reduzieren, ohne die Wohnräume zu verändern. Dabei wird die Unterseite der Kellerdecke mit einem geeigneten Dämmmaterial verkleidet. So entsteht eine schützende Ebene zwischen dem meist unbeheizten Keller und den darüberliegenden Wohnräumen. Die Wärme bleibt in den Wohnräumen, während der Keller kühler bleibt. Auf diese Weise lassen sich, je nach Gebäude und Ausgangszustand, im Durchschnitt etwa 5 bis 10 Prozent Heizenergie einsparen. Das sorgt für angenehmere Fußböden, gleichmäßigere Raumtemperaturen und eine effizient arbeitende Heizungsanlage. Eine einfache Maßnahme mit spürbarem Effekt auf Wohnkomfort und Energieverbrauch.

Welche Art von Dämmung sollte man im Keller verwenden?

Eine Wärmepumpe nutzt einen hocheffizienten physikalischen Prozess, dem sogenannten Wärmetransport. Dabei wird Wärme aus der Umgebung entzogen und mithilfe eines Kompressors auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Der Kompressor erhöht den Druck auf das Kältemittel, bis dieses verflüssigt, so entsteht Wärme, die an den Heizkreis übertragen wird.  

Selbst bei niedrigen Außentemperaturen bis zu -7 °C steht in der Luft ausreichend Energie zur Verfügung, um effizient Wärme aus der Außenluft zu entziehen. Nutzen sie eine Erdsonde oder Sole als Energieträger, bleibt die Temperatur sogar ganzjährig weitestgehend stabil. So wird nur wenig Strom benötigt, um einen hohen Wärmegewinn zu erzielen. In bestimmten Situationen, beispielsweise bei sehr niedrigen Temperaturen, kann ein Heizstab unterstützen, etwa bei sehr niedrigen Temperaturen oder zur Warmwasserbereitung.

👉 Wann ein Heizstab sinnvoll ist  

Wie dieser Prozess im Detail abläuft, zeigt die folgende Schritt-für-Schritt-Erklärung:  

Die Grafik zeigt anschaulich den Wärmepumpen-Kreislauf: Umweltwärme wird über den Verdampfer aufgenommen, im Kompressor verdichtet und als Heizwärme an das Gebäude abgegeben – effizient und nachhaltig.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Schritt für Schritt erklärt

1. Wärmeentzug‍

Die Wärmepumpe nimmt Wärme aus der Umgebung auf. Abhängig von der Art der Wärmepumpe stammt diese Energie aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Die gewonnene Umweltwärme erwärmt ein spezielles Kältemittel und erhöht damit dessen Ausdehnung.  

2. Kompression‍

Ein Verdichter erhöht den Druck des Kältemittels, wodurch dessen Temperatur stark ansteigt. Für diesen Schritt wird elektrische Energie benötigt. Gleichzeitig sorgt er für die hohe Effizienz der Wärmepumpe, da mehr Wärme erzeugt wird, als Strom verbraucht wird.  

3. Wärmeübertragung‍

Das erhitzte Kältemittel gibt seine Energie über einen Wärmetauscher an das Heizsystem im Haus ab. So werden Heizflächen und Warmwasserspeicher zuverlässig versorgt.  

4. Expansion

Nach der Wärmeabgabe entspannt sich das Kältemittel, kühlt ab und erreicht wieder seinen Ausgangszustand. Anschließend beginnt der Kreislauf erneut.  

Gut zu wissen – Wärmepumpe

Gut zu wissen: Wärmepumpe für Heizung & Warmwasser

Eine Wärmepumpe ist nicht nur ein effizientes Heizsystem, sondern übernimmt gleichzeitig auch die Warmwasserversorgung im Haushalt. Die erzeugte Wärme wird in einem separaten Warmwasserspeicher gespeichert – so steht jederzeit warmes Wasser zur Verfügung.

In Kombination mit einer Photovoltaikanlage lässt sich dieser Vorteil weiter ausbauen: Der benötigte Strom kann teilweise oder vollständig selbst erzeugt werden. Das senkt die Heizkosten, erhöht den Eigenverbrauch und macht die Wärmepumpe zu einer besonders zukunftssicheren Lösung.

Kurz gesagt: Eine Wärmepumpe kann heizen, Warmwasser liefern und mit Solarstrom besonders wirtschaftlich betrieben werden.

Wärmequellen einer Wärmepumpe

Wärmepumpen nutzen die in der Umwelt gespeicherte Wärmeenergie. Je nach System stammt diese Energie aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Die Wahl der Wärmequelle beeinflusst Effizienz, Installationsaufwand und Einsatzmöglichkeiten.

Infografik einer Wärmepumpe mit den Wärmequellen Außenluft, Erdreich und Grundwasser zur Beheizung eines Hauses
Infografik einer Wärmepumpe mit den Wärmequellen Außenluft, Erdreich und Grundwasser zur Beheizung eines Hauses

Welche Wärmequelle geeignet ist, hängt von Grundstück, Gebäude und individuellen Anforderungen ab. Eine fachkundige Beratung unterstützt bei der optimalen Auswahl.

Hydraulischer Abgleich: So arbeitet Ihre Wärmepumpe effizient und förderfähig

Damit eine Wärmepumpe effizient arbeitet und die Heizwärme gleichmäßig im gesamten Haus verteilt wird, ist ein hydraulischer Abgleich unerlässlich. Dabei wird das Heizsystem so eingestellt, dass jeder Heizkörper oder Heizkreis genau die Wärmemenge erhält, die tatsächlich benötigt wird. Das sorgt für gleichmäßige Raumtemperaturen, erhöht den Wohnkomfort und verhindert Energieverluste.  

Gerade in Bestandsgebäuden mit älteren Heizsystemen kommt es häufig zu ungleicher Wärmeverteilung, höheren Energiekosten und unnötigem Stromverbrauch der Wärmepumpe. Der hydraulische Abgleich optimiert den Volumenstrom im Heizsystem und stellt sicher, dass die Wärmepumpe unter optimalen Bedingungen arbeitet. Zusätzlich ist er bei vielen staatlichen Förderprogrammen eine Voraussetzung, um Zuschüsse für den Einbau einer Wärmepumpe zu erhalten.  

Vorteile einer Wärmepumpe

Die Entscheidung, eine Wärmepumpe zu installieren, bietet zahlreiche Vorteile – sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht.

1. Energieeffizienz

Wärmepumpen zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz aus. Sie können mit einer Einheit Strom mehrere Einheiten Heizenergie liefern. Das bedeutet, dass Sie mit einer Wärmepumpe weniger Strom verbrauchen als mit herkömmlichen Heizsystemen und somit langfristig erhebliche Energiekosten sparen.  

2. Umweltfreundlichkeit

Da Wärmepumpen die in der Umwelt vorhandene Wärme nutzen, produzieren sie deutlich weniger CO₂-Emissionen als fossile Heizsysteme wie Gas- oder Ölheizungen. Besonders wenn der für den Betrieb der Wärmepumpe verwendete Strom aus erneuerbaren Quellen stammt, trägt sie aktiv zur Reduktion der CO₂-Bilanz bei und unterstützt die Energiewende.  

3. Geringe Betriebskosten

Dank der hohen Effizienz der Wärmepumpe sind die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen deutlich niedriger. Besonders bei steigenden Energiepreisen macht sich die Investition in eine Wärmepumpe schnell bezahlt. Zudem fallen die Wartungskosten im Allgemeinen gering aus, da die Technologie weniger verschleißanfällig ist.  

4. Fördermöglichkeiten

Der Staat unterstützt den Einbau von Wärmepumpen mit verschiedenen Fördermitteln und macht den Umstieg damit besonders attraktiv. Aktuell sind Zuschüsse von bis zu 70 % der Investitionskosten möglich, wodurch sich die Anschaffung deutlich reduzieren lässt. Welche Förderung im Detail greift, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Unsere professionelle Beratung hilft dabei, die passenden Programme zu finden und die maximale Förderung auszuschöpfen.  

5. Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit

Wärmepumpen sind eine zukunftsfähige Heizlösung, die auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle in der Energieversorgung spielen wird. Die Technologie wird ständig weiterentwickelt und bietet bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen. Besonders effizient wird das System in Kombination mit Photovoltaik, da ein Teil des Stroms direkt selbst erzeugt werden kann.  

👉 Wärmepumpe mit Solar kombinieren  

Die verschiedenen Arten von Wärmepumpen

Je nach Gebäude, Grundstück und Anforderungen kommen unterschiedliche Arten von Wärmepumpen zum Einsatz. Sie nutzen alle Umweltenergie, unterscheiden sich jedoch in ihrer Wärmequelle, im Installationsaufwand und in ihrer Effizienz. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Modelle vor:

Vergleichstabelle der Wärmepumpenarten Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser und Luft-Luft mit Einsatzgebieten, Effizienz und Kosten.
Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Zuhause? Die Übersicht vergleicht Wärmepumpen hinsichtlich Einsatzmöglichkeiten, Effizienz und Kosten – ideal zur Orientierung bei der Planung Ihrer Heizungssanierung.

1. Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und überträgt diese Energie auf das Heizsystem im Haus. Sie ist besonders kostengünstig in der Installation, da keine tiefen Erdbohrungen oder aufwändigen Erdarbeiten erforderlich sind. Sie eignet sich besonders gut für Bestandsgebäude, da sie schnell installiert werden kann und keine größeren baulichen Maßnahmen erfordert.

2. Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme als Energiequelle. Über Erdsonden oder Flächenkollektoren zirkuliert eine spezielle Flüssigkeit, die durch den Boden geführt wird und dabei die Erdwärme aufnimmt. Diese gewonnene Energie wird anschließend an das Heizsystem im Haus übertragen. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe hat den Vorteil, dass sie ganzjährig konstante Temperaturen nutzen kann, da die Erde stabil temperiert ist.

3. Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Wasser-Wasser, oder Sole-Wasser Wärmepumpen entziehen Grundwasser oder Oberflächenwasser die Wärme und nutzen diese zur Beheizung des Hauses. Sie benötigen spezielle Genehmigungen und sind nur in bestimmten Regionen einsetzbar, da sie eine geeignete Wasserquelle in der Nähe erfordern. Diese Art von Wärmepumpe ist besonders effizient und bietet eine sehr konstante Wärmequelle, da die Grundwassertemperatur sich nie ändert. Sollten sie aber in einem ausgewiesenen Wasserschutzgebiet leben, kommt diese Wärmepumpe für Sie wahrscheinlich nicht in Frage.  

4. Luft-Luft-Wärmepumpe

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und gibt sie direkt an die Raumluft ab. Sie wird häufig in Gebäuden mit sehr guter Dämmung eingesetzt und ist aus dem Bereich der Klimatisierung bekannt. Neben dem Heizen kann sie auch kühlen und sorgt so ganzjährig für ein angenehmes Raumklima.

Wärmepumpe im Altbau – sinnvoll oder nicht?

Die Kombination „Wärmepumpe und Altbau“ galt lange als problematisch. Heute zeigt sich ein anderes Bild dank technischer Weiterentwicklungen und sorgfältiger Planung, die Wärmepumpen auch in Bestandsgebäuden effizient sich einsetzen lassen. Entscheidend ist, dass das Gebäude bestimmte Voraussetzungen erfüllt oder im Rahmen einer Sanierung gezielt optimiert wird.  

Ein zentrales Thema ist die Vorlauftemperatur: Wärmepumpen arbeiten besonders effizient, wenn das Heizsystem mit niedrigen Temperaturen auskommt. Eine gute Dämmung wirkt sich dabei positiv aus und auch größere oder modernisierte Heizkörper können die Effizienz deutlich verbessern. Selbst klassische Radiatoren schließen den Einsatz einer Wärmepumpe nicht aus, vor allem wenn der Heizbedarf gesenkt und ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde.  

Für viele Altbauten ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe eine bevorzugte Lösung: Sie benötigt keine Erdbohrung, ist kostengünstig in der Anschaffung und schnell installiert – ideal für eine energetische Teilsanierung.  

👉 Tipp: Wer zusätzlich Maßnahmen wie Dachdämmung, Fenstertausch oder Fassadendämmung plant, kann die Effizienz der Wärmepumpe spürbar steigern – und gleichzeitig attraktive Förderungen sichern.  

Voraussetzungen im Altbau

Damit eine Wärmepumpe im Altbau effizient arbeitet, sollten einige grundlegende Voraussetzungen geprüft werden. Viele Bestandsgebäude erfüllen diese bereits oder lassen sich mit überschaubarem Aufwand anpassen.  

  • Heizflächen  
    Ausreichend große Heizkörper oder Flächenheizungen ermöglichen niedrige Vorlauftemperaturen.  
  • Vorlauftemperatur  
    Idealerweise bis 55 Grad, da Wärmepumpen bei niedrigen Temperaturen besonders effizient sind.  
  • Energetischer Zustand  
    Gute Dämmung von Dach, Fassade und Fenstern senken Ihre Heizlast, verbessern die Effizienz und verringern die Anschaffungskosten.  
  • Heizlastberechnung  
    Notwendig für die korrekte Dimensionierung der Wärmepumpe und einen wirtschaftlichen Betrieb.  

Neben Heizflächen und Dämmung spielt auch die elektrische Infrastruktur eine wichtige Rolle.
👉 Worauf es beim Zählerschrank für Wärmepumpen ankommt  

Sanierung vor oder mit Wärmepumpe?

Die gute Nachricht zuerst: Eine Wärmepumpe erfordert nicht immer eine vollständige Sanierung. Entscheidend ist, ob das Haus bereits so effizient ist, dass die Wärmepumpe mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten kann. Ist das der Fall, kann sie direkt installiert werden. In vielen Bestandsgebäuden reicht es aus, gezielt nachzubessern.  

Oft ist es sinnvoll, Sanierungsmaßnahmen und den Einbau der Wärmepumpe miteinander zu verbinden. Verbesserte Dämmung, angepasste Heizflächen, ein hydraulischer Abgleich oder ein Pufferspeicher senken den Wärmebedarf und steigern die Effizienz der Wärmepumpe deutlich. Wer Schritt für Schritt vorgeht, spart Investitionskosten und bleibt flexibel.  

👉 Mehr zum Pufferspeicher – der stille Wächter im Hintergrund  

Tipp: Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan iSFP sichern Sie sich nicht nur eine klare Entscheidungsgrundlage, sondern auch höhere staatliche Förderungen für Ihre Wärmepumpe und begleitende Sanierungsmaßnahmen. Eine frühzeitige Energieberatung zahlt sich doppelt aus.  

Lohnt sich eine Wärmepumpe? Kosten und Amortisation

Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe liegen zunächst höher als bei klassischen Heizsystemen. Das liegt vor allem an der Installation und der Erschließung der passenden Wärmequelle. Gleichzeitig punktet die Wärmepumpe mit deutlich geringeren Betriebskosten, da sie einen Großteil der Energie kostenlos aus der Umwelt bezieht. Über die Jahre gleichen diese Einsparungen die höheren Anfangskosten aus. Einen detaillierten Überblick zu Preisen und Kostenfaktoren finden Sie hier: Was kostet eine Wärmepumpe?  

Wie schnell sich eine Wärmepumpe rechnet, hängt unter anderem von der Gebäudegröße, dem Energieverbrauch und der Art der Wärmepumpe ab. In vielen Fällen liegt die Amortisationszeit bei etwa zehn bis fünfzehn Jahren. Durch staatliche Förderungen und steigende Energiepreise kann sich dieser Zeitraum deutlich verkürzen. So wird die Wärmepumpe nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich zu einer überzeugenden Lösung.  

Förderung & Zuschüsse für Wärmepumpen

Die Installation einer Wärmepumpe wird in Deutschland durch verschiedene Förderprogramme unterstützt. Dazu zählen:  

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Hier können sowohl Neubauten als auch Bestandsgebäude von attraktiven Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten profitieren.  

KfW-Förderung: Die KfW Bank bietet ebenfalls Förderungen für die Installation von Wärmepumpen an, die in Kombination mit anderen energetischen Sanierungsmaßnahmen genutzt werden können.  

Förderbonus im Altbau: Beim Austausch eines alten Öls oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe können zusätzliche Förderboni gewährt werden. Auch ein individueller Sanierungsfahrplan kann die Förderhöhe weiter erhöhen.  

Landesförderungen: Einige Bundesländer bieten zusätzliche Förderungen oder Zuschüsse an.

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Fazit: Die Wärmepumpe richtig auswählen und langfristig profitieren

Die Wärmepumpe ist heute eine der effizientesten und zukunftssichersten Heizlösungen für Wohngebäude. Sie senkt dauerhaft die Heizkosten, reduziert CO₂-Emissionen und macht unabhängiger von fossilen Energien. Entscheidend für den langfristigen Erfolg ist jedoch nicht nur die Technik selbst, sondern auch die richtige Auslegung, die passende Wärmequelle und ein hochwertiges Gerät.

Der Markt bietet inzwischen eine große Auswahl an Wärmepumpen-Herstellern, die unterschiedliche Stärken mitbringen. Zu den führenden Anbietern zählen unter anderem:  

  • Stiebel Eltron: bekannt für hohe Effizienz, Qualität „Made in Germany“ und langlebige Systeme  
  • Daikin: internationaler Technologieführer mit sehr leisen und leistungsstarken Wärmepumpen  
  • Lambda: spezialisiert auf besonders hohe Effizienz und innovative Regelungstechnik  
  • Vaillant: bewährte Lösungen mit breitem Einsatzbereich im Neubau und Altbau  
  • Bosch: zuverlässige Wärmepumpen mit starker Systemintegration  
  • Viessmann: hohe Produktqualität, gute Vernetzung und langfristige Ersatzteilverfügbarkeit  

Damit Sie die richtige Entscheidung treffen, haben wir die Top-10-Wärmepumpen-Hersteller übersichtlich zusammengestellt und jedes Modell mit einem eigenen Herstellerporträt ergänzt. So können Sie gezielt vergleichen und die passende Wärmepumpe für Ihr Zuhause finden. Und damit Ihre Wärmepumpe dauerhaft effizient bleibt, folgt im nächsten Abschnitt eine klare Wartungs-Checkliste für langfristige Sicherheit, Effizienz und Förderfähigkeit.

Häufige Fragen zu Wärmepumpen

In diesem Abschnitt beantworten wir die häufigsten Fragen rund um das Thema Wärmepumpe. Wenn Sie noch mehr Informationen benötigen oder eine individuelle Beratung wünschen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung (Luft, Wasser oder Erdreich) Wärme und überträgt diese auf ein höheres Temperaturniveau, um Ihr Zuhause zu heizen und Warmwasser bereitzustellen. Sie funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt.

Wie viel kann ich mit einer Wärmepumpe sparen?

Die Einsparungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Hauses, der Isolierung und den Heizgewohnheiten. In der Regel können Sie mit einer Wärmepumpe etwa 30-50 % Ihrer Heizkosten im Vergleich zu traditionellen Heizsystemen wie Öl- oder Gasheizungen sparen.

Lohnt sich eine Wärmepumpe für jedes Haus?

Wärmepumpen eignen sich besonders für gut isolierte Neubauten und Bestandsgebäude, die gut gedämmt sind. Auch in Regionen mit milderen Klimazonen funktionieren Wärmepumpen optimal. Bei älteren, schlecht isolierten Gebäuden oder Häusern in kälteren Regionen kann die Effizienz beeinträchtigt sein.

Gibt es Förderungen für den Einbau einer Wärmepumpe?

Ja, in Deutschland gibt es verschiedene staatliche Förderprogramme, die den Einbau von Wärmepumpen unterstützen. Dazu gehören Zuschüsse und zinsgünstige Kredite, die über Programme wie die „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ oder die KfW zur Verfügung gestellt werden.

Was kostet eine Wärmepumpe?

Die Kosten für eine Wärmepumpe variieren je nach Art des Systems, der Größe des Hauses und den baulichen Gegebenheiten. Im Durchschnitt liegen die Anschaffungskosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Dazu kommen Installationskosten und ggf. Anpassungen am Heizsystem. Es gibt jedoch Fördermöglichkeiten, die einen Teil der Kosten abdecken können.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Es gibt drei Hauptarten von Wärmepumpen:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Nutzt die Außenluft als Wärmequelle.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe: Nutzt Erdwärme durch Erdsonden oder Flächenkollektoren.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Entzieht Grundwasser oder Oberflächenwasser Wärme.

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Regelmäßige Wartung und rechtzeitige Reparaturen können die Lebensdauer verlängern und die Effizienz erhalten.

Wie viel Wartung benötigt eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen benötigen nur eine geringe Wartung. Einmal jährlich sollte eine Inspektion durch einen Fachmann durchgeführt werden, um den Verdampfer zu reinigen, das Kältemittel zu überprüfen und die Funktionsweise des Systems sicherzustellen. In der Regel entstehen geringe Wartungskosten.

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